1658 Egerer Jesuiten erwerben Gut Kinsberg und bauen das heutige Schloß
1664 Grundsteinlegung für die Gnadenstätte und den großen Kreuzweg
1758 Wiederaufbau der Dreifaltigkeits-/Schloßkirche durch die Jesuiten
1807 Egerland wird von der Diözese Regensburg losgelöst und der Erzdiözese Prag zugeordnet
1822 26. Juli: Johann Wolfgang von Goethe in Kinsberg
1852 Altkinsberg mit Neukinsberg vereinigt, Gemeindeamt Altkinsberg
1897 Seligsprechung Hroznatas
1911 Elektrisches Licht für Altkinsberg
1914 Beginn des ersten Weltkriegs (1914-1918)
1917 700-Jahrfeier des Märtyrertodes Hroznatas
1918 Ausrufung des tschechoslowakischen Staates
1930 Bau der Eisenbetonbrücke über den Muglbach im unteren Dorf
1933 Jahr der Arbeitslosigkeit und großen Not
1940 Wiederholt Fliegeralarm in Altkinsberg, erste Bombe auf Eger
1942 Elektrisches Licht in Schule und Wallfahrtskirche
1945 Ende des 2. Weltkrieges, Übernahme von Altkinsberg durch tschechischen Kommissar
1946 Beginn der Vertreibung aus Altkinsberg
1948 Machtübernahme durch die Kommunisten in der Tschechoslowakei
1951 Letzter tschechischer Gottesdienst in der Pfarrkirche, Beginn des Verfalls
1952 Glockenturm der Gnadenstätte durch Brand zerstört, Abriss des Schulgebäudes
1989 Die Wende, Zusammenbruch des Kommunistischen Regimes in der CSSR
1990 Grenzöffnung, Abbau der Grenzzäune, Wallfahrer pilgern zu den Ruinen Maria Loretos
1992 Gründung des Vereins zur Erhaltung und Förderung der Wallfahrtskirche Maria Loreto
1993 Gründung des Bistums Pilsen/Plzen
1994 Hebefest des neuen Glockenturmes, Einweihung der wiederhergestellten Gnadenkapelle
1995 Monatliche Gottesdienste in der Gnadenkapelle (Mai-August)
1996 Monatliche Gottesdienste in der Heilig-Geist-Kirche (Mai-Nov.), Eröffnung Fußweg
Mammersreuth-Altkinsberg
1997 Neueinweihung des Heligen Grabes (29. Kreuzwegstation)
1998 Einweihung der Kreuzwegstationen Nr. 27 (Kreuzkapelle) und Nr. 28 (Kreuzabnahme)
1999 Fertigstellung der 23. und 24. Station, Beginn des Wiederaufbaus der Stationen Nr. 25 und Nr. 26
am "Heiligen Berg"
2000 Neugestaltung und Einzäunung des Friedhofes mit Meditationspark
2001 Aufstellen der wieder gefundenen Steinskulpturen im Meditationspark.
Erneuerung des Außenputzes an der Gnadenkapelle und Anlegen eines Gehweges mit Steinplatten im Innenbereich der Wallfahrtsanlage.
2002 Fertigstellung der 4. Eckkapelle. Szene: "Menschwerdung Gottes" oder auch "Christi Geburt".
Der tschechische Künstler Sindelar wird beauftragt, zwei weitere Bilder zu malen und zwar "Die Auffindung Jesu im Tempel" und "Die Hochzeit zu Kana".
Errichtung eines Pavillions im Meditationspark.
Im Meditationspark wird eine Linde gepflanzt, anlässlich der Ernennung von Herrn Ing. Anton Hart zum Ehrenbürger der Stadt Eger.
2003 Wiederherstellung der Hl.-Grab-Kapelle
2004 Fertigstellung des Meditationsparks mit Pavillion.
Tod von Ing. Anton Hart am 15. September 2004
2005 Errichtung der Toilettenanlage.
Anschaffung weiterer Bilder für die sog. "Stillstände"
2006 Das ausgebleichte Bild in der 28. Station "Kreuzabnahme" wird durch Dr. Hatto Zeidler durch eine Figurengruppe aus witterungsbeständigem Material ersetzt.
2007 Neuer Christuskorpus, angefertigt von Dr. Hatto Zeidler, wird am Friedhofskreuz angebracht.
Produktion der CD "Hier bin ich Gottesmutter" mit Marien-Liedern aus dem Egerland und aus Bayern. Darauf zu hören sind auch die Glocken von Maria Loreto.
2008 Besuch des Päpstlichen Nuntius Jean-Claude Périset in Maria Loreto
Einbau von Sicherungsanlagen zum Schutz von Maria Loreto; Wallfahrtsanlage wird komplett eingezäunt.
Dadurch kann das auf Initiative von Frau Hermine Hart aufwändig restaurierte Gnadenbild aus dem Jahre 1664 endlich wieder nach Maria Loreto zurück überführt werden.
Anbringen von Netzen an den Bögen der Kreuzgänge zur Abwehr der Tauben und Vögel.
2009 Der Kreuzgang West wird auf Initiative der Pfarrei Eger umfangreich saniert.
2010 Der Kreuzgang Ost, sowie die 4 Eckkapellen werden auf Initiative der Pfarrei Eger umfangreich saniert.
Vor der Türe am Hauptportal wird zum Schutz vor Einbrechern ein stabiles Eisengitter angebracht.
Die Eingangstür und die Tür zum Glockenturm werden restauriert und neu gestrichen.
Im Kreuzgang Nord, links vom Hauptportal, werden neue Informationstafeln in tschechischer und deutscher Sprache angebracht.
Weitere Details zur Geschichte von Altkinsberg und Maria Loreto finden Sie » hier...
oder auch zum downloaden als Pdf-Datei, allerdings nur bis zum Jahre 2001.
(Quelle bis zum Jahre 2001: "Eine kleine Wallfahrt durch 330 Jahre Maria Loreto" von Elfriede Bidmon)